Verabschiedung Ehepaar Konopka 11.01.2004
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Text entnommen aus dem "Marienwerder Boten 504 (Februar/März 2004) |
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Liebe Frau Konopka, lieber Herr
Konopka! Nun ereilt Sie ein Gruß, ein
Gemeinde – Brief, und wenn Sie dies lesen, leben Sie schon etwa drei
Wochen in Ihrer neuen Umgebung, von der wir Ihnen wünschen, dass sie
Ihnen zu einer weiteren Heimat werden möge. Sie wissen Aus Erfahrung
und aus Glauben: hier gibt es vorübergehende Heimaten, Liegeplätze mit
verschieden langer Liegezeit. Marienwerder war eine lange Zeit. Viele
von uns sehen Sie sich weiterhin zu Rad oder zu Fuß durch Marienwerder
bewegen, hin und her zwischen Gemeindehaus, Kirche und Kloster,
treppauf, treppab im Gemeindehaus, mittendrin – und öffnen wir die
Augen, so sind Sie nicht mehr da. Gott hat uns miteinander eine
wunderbare Zeit geschenkt.- Kein Mensch weiß, wie vielfältig und
umsichtig Sie sich um Gemeindehaus und Kirche gekümmert haben wie viel
verborgene Heinzelmännchendienste Sie geleistet haben – und dann erst
die Zusammenarbeit, die vielen Beziehungen, Sie haben ständig am
Beziehungsnetz der Gemeinde geknüpft, Frauenkreis, Besuchsdienst,
Herstellung des Boten – so langsam müssen wir selber gehen und knüpfen
lernen! Ja, es war schon ein Schock, als
Sie es bekannt gaben: Wir ziehen weg. Aber Sie haben es zeitig gesagt,
und so konnten wir uns gemeinsam auf den Abschied einrichten. Was war
das für ein Tag! Wir werden noch lange von diesem 11. Januar zehren.
Sie hoffentlich auch. Da haben Sie’s gespürt, und wir wollten dass
Sie’s spüren, wie dankbar wir Ihnen sind und bleiben. Es ist
gelungen, den Abschied zu feiern, nicht ohne Tränen, aber auch nicht
ohne viel Gelächter. Und dann noch der 13., das letzte Besuchsdienst
– Treffen: Sie, liebe Frau Konopka, fanden fast keinen Stuhl mehr, so
voll war es, denn andere sind bereit, Ihren Platz einzunehmen, Ihre
Arbeit weiter zu tun. Ich glaube, das ist für Sie tröstlich gewesen. Bleiben Sie behütet! Wir grüßen
Sie mit dem 91. Psalm, Sie stehen unter dem Schirm des Höchsten. Gott
segne Ihre Schritte, die alten und die neuen Beziehungen, Und wenn Sie
einmal zu Besuch kommen, werden wir Sie fröhlich in die Arme schließen!
Wie wär’ s denn mit einem Besuch nach den großen feiern im August?
Sollen wir die Einweihung des renovierten Gemeindesaals mit Ihnen
feiern? Herzlichst Ihr |
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