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Jeweils am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen in über 170 Ländern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie verfassen jeweils Frauen eines Landes für die ganze Welt. Intensive Vorbereitungen zum Land und der Situation von Frauen sowie Bibelarbeiten fördern das bessere Verständnis über nationale und konfessionelle Grenzen hinweg. Durch kreative Gottesdienstgestaltung wird die Botschaft der Frauen und ihre Lebenssituation lebendig. Frauen bereiten die Gottesdienste für die ganze Gemeinde vor und stärken dadurch ihre Verantwortung vor Ort. Im gemeinsamen Gebet entsteht weltweit Solidarität von Frauen. Mit der Kollekte werden Frauenprojekte auf der ganzen Welt gefördert. weitere Informationen bei: www.weltgebetstag.de |
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Altgarbsen, Versöhnung Havelse und Marienwerder feiern gemeinsam den ökumenischen Gottesdienst. |
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Der diesjährige Weltgebetstag der Gemeinden Alt-Garbsen, Corpus Christi, Raphael, Versöhnung, Willehadi und Marienwerder fand in der Klosterkirche Marienwerder statt. Der Weltgebetstagkrug, der mitwandert, fand Platz auf dem Altar. In diesem Jahr ist Guyana Weltgebetstagsland, Frauen aus den unterschiedlichen Konfessionen / Kirchen dieses Landes haben die Ordnung, die sich um die Weisheit rankt, ausgearbeitet. Neben den Lesungen aus dem Heft hatten die Marienwerderianerinnen auch Anspiele vorbereitet, um das Hören durch Sehen noch intensiver zu gestalten. Der Besuch von Jesus bei Marta und Maria wurde aus den Vorlagen aufgenommen. Ein Thema, das in Frauengruppen immer wieder diskutiert wird, wurde anhand des Textes mit wenig Worten veranschaulicht. Die eifrige Marta, die alle Hände voll zu tun hatte, um Jesus zu dienen, durfte ihre Gefühle äußern dazu, dass die Schwester Maria nicht half, sondern zu Jesu Füßen saß. Im Bibeltext steht dazu nur, dass sie zu Jesus sagte: „Herr, fragst du nicht danach, das mich meine Schwester allein dienen lässt? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll.“ Und Jesu Antwort ebenso knapp: „Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist nötig. Maria hat das Bessere gewählt; das soll ihr nicht genommen werden.“ Fünf Facetten von Marta wurden gezeigt und sie konnte für sich mitnehmen, dass auch ihre Arbeit geschätzt war und lernen: Es liegt an mir - und an dir, d. h. an jedem einzelnen von uns. Die wunderbaren Lieder dieses Tages wurden vom Chor der Gemeinde, Blockflöte, Violine und Clavinova unterstützt. Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich dann alle, die Lust hatten, zu guyanischen Köstlichkeiten im Gemeindehaus ein. Frauen und Männer aus den unterschiedlichen Gemeinden, die vorher die Sorgen der guyanischen und der Welt-Bevölkerung geteilt hatten, teilten dann Tisch und Essen. Es liegt an dir – und an mir. Renata Tenger |
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musikalische Begleitung durch den Chor Marienwerder |
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"Weisheit" |
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