Die ev.-luth. Kirchengemeinde Marienwerder / Gruppen - Der Ausschuss für

Öffentlichkeitsarbeit

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Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit ist ein ständiger Ausschuss des Kirchenvorstandes

Mitglieder sind zur Zeit: (von links nach rechts): Herr Heinz Speit, Herr Dieter Luther, Frau Ilona Klautke, Herr Uwe Großmann, Herr Pastor Gerd Brockhaus

Öffentlichkeitsarbeit in Marienwerder

(Artikel anlässlich der 500. Ausgabe des Gemeindebriefes (Marienwerder Bote)

 

Die nachfolgenden Ausführungen stellen keinen geschichtlichen Abriss zur Thematik dar. Inhalt ist eine aktuelle Bestandsaufnahme  und Reflektion im Mai 2003 ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Mit dem Vorhaben der Stiftungsgründung in den Jahren 2001 und 2002 stellte sich immer mehr die Frage nach einem Leitbild (corporate identity) und einem einheitlichen Erscheinungsbild (corporate design) nach innen und außen. Hierzu leistete Herr Brockhaus umfangreiche Vorarbeiten. Nachdem die Zielrichtung im Kirchenvorstand besprochen war, wurden zwei professionelle Agenturen mit der Umsetzung für ein neues Erscheinungsbild beauftragt. Ende 2002 fiel die Entscheidung für das heute vorliegende Erscheinungsbild, wie sie es mittlerweile von Briefbögen, Plakaten, Prospekten und anderen Unterlagen kennen. Offizieller Anlass der Einführung war dann die Stiftungsgründung im Dezember 2002.

Natürlich war und ist Öffentlichkeitsarbeit untrennbar mit unserem Gemeindebrief - dem Marienwerder Boten - verknüpft, dessen 500. Ausgabe wir hier vorlegen. Aber gerade mit der o.g. Themenstellung wurde klar, dass Öffentlichkeitsarbeit mehr beinhaltet. So wurde aus dem Botenredaktionskomitee ein offizieller Ausschuss des Kirchenvorstandes, der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, wobei die Kernarbeit nach wie vor die Redaktionssitzung für den Boten ist. Ausschusssitzungen zu weiteren Themen finden in loser Folge nach Bedarf statt.

Der Bote wird vom Kirchenvorstand herausgegeben. Zur Zeit erscheint der Bote sechs mal im Jahr. Mit der Ausgabe 499 wurde der Erscheinungstermin auf den Beginn des geraden Kalendermonats gelegt, somit liegen Redaktions- und Drucktermine mit denen der Nachbargemeinden in einer gleichen Zeitschiene. Zielgruppe des Boten sind natürlich vorrangig die Mitglieder unserer Kirchengemeinde, dann der Stadtteil Marienwerder und Interessierte aus den angrenzenden Gemeinden. Wichtigstes Ziel: Der Bote soll das aktuelle Gemeindeleben widerspiegeln.

Neben den festen Informationsrubriken und den Einführungsworten (oder Begrüßung oder Andacht) sind Berichte von den vielfältigen Aktivitäten in der Gemeinde ein wichtiger Bestandteil des Boten. Wir ermuntern Sie ausdrücklich: Bringen Sie sich in Ihren Boten ein, davon lebt eine lebendige Berichterstattung. Einen kleinen Beitrag schreiben oder ein Foto machen, das kann jede(r).

Eine wichtige technische Neuerung stand zu Beginn des Jahres 2003 an. Ein neuer leistungsfähiger Digitalkopierer wurde angeschafft. Das hat natürlich auch direkten Einfluss auf die Öffentlichkeitsarbeit. Unterschiedlichste Papiere und Drucksachen können schneller, effizienter und in wesentlich besserer Qualität hergestellt werden.

Schon längere Zeit waren wir mit unserem Schaukasten am Gemeindehaus nicht mehr so recht zufrieden. Eigentlich zu klein und auch kein Schmuckstück mehr. So war auch hier 2002 eine Neuanschaffung fällig. Aber was nützt der schönste Schaukasten ohne Inhalt? Sicher haben Sie gemerkt, dass sich an der Gestaltung einiges geändert hat. Heinz Speit hat sich der thematischen Gestaltung angenommen, mit viel Ideen und einem Schuss Witz und Humor werden nicht nur Mitglieder unserer Gemeinde, sondern auch viele zufällig Vorübergehende zum Stehenbleiben verführt. Und sollte einmal etwas fehlen oder nicht mehr ganz aktuell sein, üben Sie Nachsicht – wir bemühen uns, aktuell zu sein.

Der alte Schaukasten steht noch im Gemeindehaus und wartet auf seinen neuen Einsatz irgendwo am "Einkaufszentrum". In der Geschäftigkeit von Stiftungsgründung und Jahr der Bibel wird es wohl noch eine Zeit dauern, bis dieses Vorhaben umgesetzt ist.

 

Seit genau 2 Jahren haben wir einen weiteren Bereich in der Öffentlichkeitsarbeit hinzubekommen. Marienwerder ist unter der Adresse marienwerder.de im Internet vertreten. Nun sind wir uns bewusst, dass Marienwerder nicht der Nabel der Welt ist. Und sicher braucht man nicht das Internet, um zu wissen, wann am Sonntag Gottesdienst stattfindet und wer da wohl predigen wird. So stellt die ev.-luth. Kirchengemeinde auch nur einen Bestandteil der Internetpräsenz dar. Gleichberechtigt werden die für eine entferntere Öffentlichkeit bedeutsameren Institutionen Kloster und Bibelzentrum und - nicht zu vergessen! - die "Musik für Spaziergänger" präsentiert. Sicher ist eine erste Euphorie für dieses Medium verflogen, aber als Quelle für eine schnelle und unkomplizierte Informationsbeschaffung hat das Internet in jedem Fall seine Berechtigung - und damit auch unsere Internetpräsenz. Zu bemerken ist, dass unsere Seiten eine reine Amateurarbeit sind, alles andere wäre unbezahlbar, für die Gemeinde fallen somit keinerlei Kosten an. 

Im Rückblick auf 2 Jahre Arbeit kann festgestellt werden, dass viele Themenfelder bereits implementiert sind, aber auch noch einige zu beackern sind, wie z.B. eine umfangreiche Darstellung der Kreise und Gruppen unserer Gemeinde. Hier eine dringende Bitte des Verfassers: Liefern Sie doch einfach etwas zur Darstellung Ihrer Gruppe / Ihres Kreises - und das Internet lebt von aktuellen Fotos. Zur Zeit werden ca. 90 % des Zeiteinsatzes für die Aktualisierung der Seiten benötigt, d.h. für den Aus- und Aufbau verbleibt nur wenig Zeit.

Hier noch einige technische Fakten: die Seiten umfassen z. Zt. ein Volumen von ca. 24 MB mit mehr als 3.000 Dateien. Die Erstellung der Seiten erfolgt z. Zt. mit Microsoft Frontpage 2000. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass der Schwerpunkt auf Aktualität und solider Darstellung liegt, für technische Kabinettstückchen fehlt einerseits teurere Software und vor allem die entsprechende Zeit. 

Zuletzt, aber nicht weniger wichtig: die Presse- und Medienarbeit. Auch hier liegt es nicht am guten Willen allein. Die Präsenz in den Printmedien verlangt nach persönlichen Kontakten und kontinuierlicher Arbeit. Diese Aufgabe hat sich der Stiftungsausschuss vorgenommen. Ein Problem für uns ist die Lage Marienwerders. Politische Zugehörigkeit zur Stadt Hannover, kirchliche Zugehörigkeit zum Amtsbereich Garbsen / Seelze. Bezüglich Schule, Einkauf, Vereine usw. sind die Bewohnerinnen und Bewohner Marienwerders deutlich in Richtung Garbsen ausgerichtet. Die für uns in Frage kommenden Zeitungen sind die "Hannoversche Allgemeine" mit "Stadtteil-Zeitung" oder "Leine-Zeitung", die "Rundschau" und der "Rundblick". Eindeutiges Ziel für uns ist, unsere Präsenz zu verbessern, vor allem auch in Hinblick auf unsere Stiftung. Im Blick auf das Jahr 2002 können wir allerdings gerade mit der „Hannoverschen Allgemeinen“, der „Leine – Zeitung“ und der „Umschau“  nicht unzufrieden sein: Berichte vom Fest der Kirche, vom Krippenspiel und über unsere Internetpräsenz waren zu lesen.

Eine Bitte zum Schluss: Öffentlichkeitsarbeit benötigt Ihre Beiträge, Ideen und Kritik. Besonders Kritik – sei sie negativ oder positiv – belebt und verbessert die Arbeit.

Öffentlichkeitsarbeit bietet wie kaum ein anderes Arbeitsfeld die Möglichkeit zu einer zeitlich und thematisch klar umrissenen Mitarbeit: einen Artikel schreiben, vielleicht einmal einen Schaukasten gestalten, Fotos machen - oder auch Gemeindebriefe austragen!

Bei allem, was wir tun, wollen wir nicht den Grund unseres Handelns aus den Augen verlieren: Unser Glaube an Gott und das Bedürfnis, andere daran teilhaben zu lassen und sie dazu einzuladen. Und somit ist Öffentlichkeitsarbeit im konzentrierten Sinn: meinen Mitmenschen von meinem Glauben erzählen, sie einzuladen, ihnen – durch Information! – nahe zu bleiben.

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