| Der offizielle Bericht des Partnerschaftsbesuches in Tansania 2007 hier zum Download | |
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Eines meiner Lieblingsbilder von der Reise zeigt Mama Mmanga und Neema bei einer Kirchenglocke. Eine guter Meter Eisenbahnschiene, durch das Loch ein dicker Draht gezogen und an einem Ast befestigt, daneben ein großer Deckel mit einer Spiralfeder wie von einem Bett oder Sofa. Eine Kirchenglocke ohne langwierige Spendenaufrufe, aus "Nichts" gemacht. Unseren tansanianischen Geschwistern sind Zeichen unheimlich wichtig. |
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In einer Kirche war das Kreuz - so denke ich - mit Kreide an die Wand gemalt, aber es war da. Rückblick zum ersten Sonntag. Der Gottesdienst selbst fand im Freien statt. Der Boden war mit zusammen genähten Säcken ausgelegt und auch ein Sonnenschutz aus Säcken über uns. Unsere Geschwister waren um unser Wohlergehen sehr bemüht, dass wir nicht der Sonne ausgesetzt waren. Im Mittelpunkt des Bildes sieht man Tüten, eine der Frauen hält eine Tasche in der Hand, es wird gerade die Kollekte versteigert. Die Kirchenältesten tragen einen Überwurf mit Kreuz, von der Art, wie sie auch für unseren Kirchenvorstand bei einem der Besuche nach Marienwerder mitgebracht wurden. Was es da alles gab, Früchte, Gemüse, und dann noch etwas, das mich beim letzten Lied schmunzeln ließ - lebendige Kollekte - sie bewegte sich: Renate und ich habe dann die beiden Hühner ersteigert für unsre Pfarrfrau. Es wäre ja eigentlich richtig, auch bei unserem Erntedankfest die an den Altar gelegten Gaben zu versteigern…für Tansania… Svea Küllmann |
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Ich habe während dieser Reise keine eigenen Fotos gemacht und bin den anderen Mitreisenden sehr dankbar dafür, dass sie mir den Job abgenommen haben! Das Schulbild stammt von Christoph Schuh, die Frauengruppe hat Renate Hungershöfer - Kuntze aufgenommen. Mich faszinieren beide Bilder, weil sie es mit Bildung und Kraft zu tun haben. In Tansania, in Afrika, da steckt so viel Kraft. Da ist so viel Potential, und wie wird dies Potential in die richtigen Bahnen geleitet? Wie kommen diese Kinder zu einer vernünftigen Bildung? Nicht nur in der Primary school, sondern darüber hinaus? Die Frauen - in ihnen steckt unendlich viel Lachen, Kraft, Neugier und Experimentierfreudigkeit. Sie sind Trägerinnen nicht nur vieler - der meisten - Lasten, sie sind auch Trägerinnen der Erwachsenenbildung wie des Glaubens an den Wurzeln im Land. Für viele Kinder läuft es auf eine abgebrochene Schulausbildung hinaus: nach der Primary school ist aus finanziellen Gründen Schluss. Das hat Julius Nyerere, der Vater des Landes (so heißt es auf der Wand unter seinem Bild) nicht gewollt! Viele Frauen stoßen sich wund an patriarchalischen Strukturen, sie werden eher Opfer - von Krankheiten, von männlicher Gewalt. Ein Glück, wenn sie das Sagen haben, wenn eine örtliche Frauengruppe in der Gemeinde lebt. Wie - und diese Frage steckt hinter beiden Bildern - wird die unendliche Ressourcenverschwendung in Afrika gestoppt? Wasser, Getreide, Lebensmittel, Kräfte, Arbeitsbereitschaft - von allem ist genug da. Und so viel läuft ins Leere, verdirbt, wird verbrannt, verschüttet, vergeudet. Ein tiefer Frust, immer wieder. Und doch - eine unglaubliche Energie, Glaube, Liebe, Hoffnung… Wir haben - beispielsweise bei Kennedy Kisanga, der mehrfach hier war, gelingende, tolle Projekte gesehen: Molkerei. Gästehaus (anmelden, buchen!!!). Kindergärten. Einen Raum mit 30 PC - Schulungsplätzen, angeschlossen christlicher Buchladen, Internet - Café und Computerteilehandel. Sicher, er hat potente Sponsoren bei Stockholm. Aber er versteht es, die ausländischen Gelder auf die afrikanischen Potentiale zu leiten, und dann drehen sich wirklich mächtige Räder. Ziemlich verlustfrei. Wenn so etwas Schule machte… Gerd Brockhaus |
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Die häufigste Frage bei unserer Rückkehr war: „Was hat euch am stärksten beeindruckt?“ Mit fällt die Antwort nicht leicht. Es sind so viele Dinge, die mich beeindruckt haben. Aber überrascht hat mich besonders die Freundlichkeit und Fröhlichkeit der Menschen. Keine Spur von Resignation, vielmehr Aufbruchstimmung. Natürlich macht man sich Sorgen um die Arbeitsplätze in der Zuckerfabrik. Was wird, wenn in Zukunft das Zuckerrohr mit Maschinen geerntet wird? Es gibt keine anderen Arbeitsplätze in der näheren Umgebung. Trotzdem herrscht eine positive Stimmung vor. Überall entstehen neue Schulen. Bildung uns Ausbildung junger Menschen hat heute einen hohen Stellenwert in Tansania. Die Freude am Lernen ist den Kindern anzusehen. Besonders beeindruckt haben mich drei junge massai - Frauen, die wir auf unserem Weg durch Kivoi trafen. Stolz zeigten sie ihre Schulhefte, in denen sauber Zeile um Zeile mit Buchstaben gefüllt waren. Einen tiefen Eindruck haben die Worte Kennedy Kisangas auf mich gemacht. Er erzählte mir von einer Delegation aus Europa. Dabei war er gefragt worden, warum er mit den Weißen überhaupt zusammenarbeite, da sie doch so viel Unrecht getan und Unrecht über Afrika gebracht hätten. Seine einfache Antwort war gewesen: „Es sind meine Brüder!“ Was uns oft so schwer fällt (trotz Spenden und gemeinsamer Projekte)- unseren afrikanischen Partnern gelingt es. Ihre Zuneigung, ihr Vertrauen bringt uns auf gleiche Augenhöhe. Ihre Liebe hilft uns zu werden, was wir sein sollten: Schwestern und Brüder eines Herrn. Renate Hungershöfer-Kuntze |
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| Begrüßung | |
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| Pastor Mtui | Begrüßung in der Kirche von TPC |
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| Überreichung der Gastgeschenke | |
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| Kirche von Mserekia | Mitarbeit beim Kindergartenbau |
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| Empfang in Massaini | auf dem Weg nach Weruweru |
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zwei Massai-Schüler, die aus Marienwerder Schulgeld erhalten |
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| Kirche von Weruweru | |
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| Empfang in Marigatembo | |
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| Arbeitersiedlung Marigatembo | Besuch bei Bischof Dr. Shao in Moshi |
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| Markt in Moshi | |
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| Toyceline Kisanga Njama - Women Department Coordinator | Rosella-Projekt |
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| Kennedy Kisanga - Projekte - | |
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| Kirche in Fukeni | Superintendent Elingaya Saria |
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| Hängebrücke in Kiyungi | Reis-Projekt in Kiyungi |
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| Das Krankenhausin TPC Dr.Msaki | |
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| Kinderstation | Chekereni - Japanisches Reisprojekt |
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| Reis-Schälmaschine | Partnerschafts-Maismühle - jetzt mit Elektromotor |
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| Josho - vor dem Gottesdienst | Einweihung der neuen Kirche |
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| Parkplatz vor der Kirche in TPC | |
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