Kalenderblatt vom 19. August 2017

Heute
Samstag

Losung

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein.

Jesaja 60,20

Lehrtext

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

1.Petrus 1,3

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 13.08.2017 bis Samstag, 19.08.2017
  • Wochenspruch

    Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lk 12, 48b) 

  • Feiertag
    9. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Wie oft winken wir ab: Das kann ich nicht. Ich trau mich nicht. Ich bin zu klein oder zu jung oder zu alt. Doch jeder Mensch ist begabt, hat seine Fähigkeiten und seine Talente. Diesen großen Schatz gilt es zu entdecken bei mir selbst, bei anderen und für andere.
    Die Bibeltexte in den Gottesdiensten zum 9. Sonntag nach Trinitatis ermuntern dazu. Sie ermutigen geradezu, machen Hoffnung, dass ein Mensch nicht auf sich allein gestellt ist. Sie nennen Quellen, aus denen ich schöpfen kann, Menschen um mich herum und vor allem die unerschöpflichen Fähigkeiten und die grenzenlose Phantasie Gottes. 

  • Thema
    Anvertraute Gaben

Mt 7, 24-27

24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß. 

Andacht der Woche

Leitplanken der Freiheit

Die Möglichkeiten waren schier unbegrenzt. Als mein Mann und ich damals auf dem Standesamt unsere Eheschließung anmeldeten, konnte ich der Standesbeamtin kaum folgen. Sie erklärte uns, welche Möglichkeiten wir hätten, unsere künftigen Nachnamen zu bestimmen: Ein gemeinsamer Name, zwei verschiedene? Doppelname? Wenn ja wer und in welcher Reihenfolge? Und wie sollen später die Kinder heißen? In diesem Moment dachte ich: Wie schön war das doch früher, als es überhaupt nichts zu diskutieren gab. Die Frau heißt so wie der Mann, die Kinder auch - und fertig.
Heute ist das anders. Wir leben in einer Zeit und einem Land der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten: Welchen Beruf möchte ich ergreifen? Wo will ich wohnen - Stadt oder Land, Deutschland oder Ausland? Will ich eine Beziehung? Will ich heiraten? Wenn ja, wen und wann? Kind, Kinder oder Karriere? Oder alles?
Die Bergpredigt ist wie das Gegenbild zu den unbegrenzten Freiheiten der heutigen Generation. Da gibt es eine klare Vorstellung von richtig und falsch. Da gibt es nur einen Weg. Diesem Weg folgt man und man steht auf sicherem Boden oder man folgt ihm nicht und stürzt ab.
Diese Vorstellung engt auf den ersten Blick sehr ein. Mit welchem Recht beschneidet da jemand meine Freiheit, selbst zu entscheiden und zu bewerten?
Gleichzeitig ist mir bewusst, dass jede Freiheit auch einen Zwang zur Entscheidung bedeutet. Alles immer wieder neu durchdenken, durchleben, bewerten und entscheiden zu müssen, ist mühsam und anstrengend.
Ein paar Leitplanken, wie die Regeln aus der Bergpredigt entlasten und geben Halt.
In diesen Geboten und Regel spiegeln sich die Erfahrungen, das Wissen und die Weisheit von Menschen vieler Generationen wider. Regeln, die in den wirklich wichtigen Bereichen das Leben jedes einzelnen und auch das Zusammenleben in einer Gemeinschaft schützen und bestmöglich gestalten.
Und in diesen Regeln erkennen wir den wieder, der seine Welt und die Menschen liebt und gleichzeitig weiß, wie schwierig sie sich manchmal mit dem (Zusammen-)Leben tun.
Wir leben in einer Zeit der nahezu unbegrenzten Freiheit. Ein paar Leitplanken tun da ganz gut, um sicheren Boden unter den Füßen zu behalten. Innerhalb dieser Leitplanken haben wir dann alle Freiheiten, unser Leben zu gestalten.

Christina Riegert, Pastorin

P.S.: Der Vollständigkeit halber: Wir haben uns bei der Eheschließung die Freiheit genommen, beide unseren Geburtsnamen zu behalten.

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun (EG 497)