Foto:Sybille Heller

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© Klosterkammer Hannover

Urkunden zum Klosters Marienwerder

Quelle: Calenberger Urkundenbuch
Herausgegeben von Wihelm von Hodenberg
VI: Abteilung: Archiv des Klosters Marienwerder
Hannover, 1855

Urkunde 2 - ohne Jahr

Die Nonne Beatrix überträgt dem Kloster Marienwerder zwei Hufen Landes zu Hedessen (Hedessen bei dem Anger negst der Statt Wunstorp) gegen einen jährlichen Zins.
Die Schriftzüge der Urkunde bezeichnen den Anfang des 13. Jahrhunderts.

Urkunde 3 - ohne Jahr

Konrad von Roden verpfändet dem Kloster Marienwerder auf drei Jahre den Zehnten zu Havelse (im Kirchsp. Marienwerder) und gelobt mit seinem Sohne Konrad in die Hand des Grafen Bernhard von Poppenburg des Ludof von Lohnde und Hildebrand von Herbergen sein Contract zu erfüllen. Gegeben bei Erbauung der Veste Ricklingen.  

Urkunde 4 - Lauenrode, 25. Mai 1215

Konrad von Roden schenkt mit Zustimmung seiner Gemahlinn und seiner Kinder dem Kloster Marienwerder ein Gut, genannt "Almannesbrohe".

Dieser auch in der Urkunde 9 genannte Graf Konrad II. war der älteste Sohn des in der Urkunde I. genannten Konrad I. von Roden, Großsohn des Hildebold I. von Roden und Bruder des Grafen Hildebold III: von Limmer (oder Roden).

Urkunde 5 - Im Lateran, 1. April 1219

Papst Honorius III. nimmt das vom Grafen Konrad von Roden gegründete Kloster Marienwerder samt Besitzungen desselben in seinen Schutz.

Urkunde 6 - 1220

Graf Burchard von Oldenburg schenkt mit Zustimmung seiner Gemahlin dem Kloster Marienwerder die Vogtei über ein Haus in Harenberg (im Kirchspiele Seelze, Amts Blumenau), welches das Capitel in Schinna dem Kloster verkauft hat.

Graf Burchard von Oldenburg (gest. 1234) war  der Sohn der Beatrix von Hallermund

Urkunde 109 - 15. Juli 1315

Ritter Diederich von Alten resignirt dem Grafen Johann von Roden seine Curie nebst drei Hufen Landes zu Dedensen.

Urkunde 98 - 25. Januar 1308

Der Rath zu Hannover thut kund, daß die Gebrüder Richard und Rudolf von Schulenburg und ihr Schwestersohn Richard zwei Curien in Schulenburg (im Kirchsp. Engelbostel), bei Hannover belegen, der Kirche in Marienwerder verkauft haben.

Urkunde 118 - 1. April 1324

Hermann von Lohnde und seine Söhne übertragen dem Kloster Marienwerder das Obereigentum eines Platzes in Lohnde, die Molenstat genannt.

Urkunde 166 - 1535

Das Kloster Marienwerder ertheilt Gerhard Engelken zu Hannover unter Verpfändung eines Hofes in Linden einen Schuldschein über 250 Gulden.