Weihnachtsgruss 2018

Nachricht 24. Dezember 2018

Danke an Heinz Speit, der seit vielen Jahren den Weihnachtsgruss an die Partnergemeinden künstlerisch und inhaltlich gestaltet.

Weihnachtsgruß

Liebe Leserinnen und Leser des Marienwerder Boten!

Auch wenn unser alljährlicher Weihnachtsgruß an Sie und unsere Partnergemeinden immer wieder ein anderes Symbolbild als Mitte und ein Bibelwort in vier Sprachen als Rahmen hat, ist eins immer gleich: der Wunsch, damit jedes Mal die Engel zu Wort kommen zu lassen, die uns sagen: „Siehe ich verkündige euch große Freude, … denn euch ist heute der Heiland geboren, Christus!“

Heinz Speit

(Marienwerder Bote 593)

Die Mitte des Weihnachtsgrußes Ihrer Kirchengemeinde an Sie: ein Labyrinth, wieder einmal. Und dessen Mitte ist in diesem Jahr ein strahlender Hinweis auf Jesus Christus, erweitert durchs Kreuz. Das alles wird umrahmt vom Bibelwort, das in Jesus selbst ein Licht sieht. Da also liegt der Grund dafür, dass wir zu Weihnachten Lichterkerzen am Baum haben, in die Fenster stellen, als Lichterketten an die Balkongitter hängen.

Zu unserem Gruß steht dieses Wort vom Licht in vier Sprachen, unten rechts in unserer Muttersprache, daneben auf Englisch und darüber in den zwei Sprachen, die bei unseren Partnern in Ostafrika gesprochen werden. Die bekommen diesen Gruß wie Sie.

Das Weihnachtsfest ist also ein globales Fest; sein Anlass – Gott wird als Mensch geboren – gilt der ganzen Welt. Uns wurde Weihnachten zum Familienfest, aber im Grunde war es das schon immer und überall: Die Großfamilie Gottes feiert Geburtstag. In der Krippe liegt unser Verwandter.

Doch warum dann ein Labyrinth? Da suchen wir doch nur zu oft vom Rand her den verschlungenen Weg in die Mitte, geraten in Sackgassen, müssen zurück, entscheiden uns anders und freuen uns, wenn wir auch nach Kehrtwendungen zum Ziel in der Mitte gefunden haben.

Es geht auch anders herum: Hier zieht die helle Mitte unseren Blick an. Von dort bricht er auf, hin zu uns, kommt bei uns an. Diese Sicht teilt eine Betrachtung in der es heißt: „Geht so auf die Begegnung mit ihm zu. Brecht auf ohne Landkarte – und wisst, dass Gott unterwegs zu finden ist, und nicht erst am Ziel. Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden, sondern lasst euch von ihm finden in der Armut eines banalen Lebens.“

Ergänzend dazu hier: „Und an einem gesegneten Weihnachtsfest allemal.“

Heinz Speit