das Gebäude der ehemaligen Schwesternstation, aktuell von Wissenschaftlern aus Deutschland genutzt. Dr. Andreas Hemp kam gerade von einem Forschungseinsatz aus den Usambara-Bergen urück und nahm sich Zeit über seine Arbeit zu berichten. Er leitet eine Forschungsgruppe der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) und lebt seit 37 Jahren überwiegend am Kilimanjaro. "Am Kilmanjaro ist nicht der Klimawandel der ärgste Biodiversitätszerstörer - wir sind es: unsere Landwirtschaft, unsere Häuser, unsere Straßen, unsere Umnutzung von Land."
"Wir erforschen wie Menschen und Natur am ostafrikanischen Kilimandscharo – einer Region, die dem Landnutzungs-, Klima- und Governance-Wandel unterliegt – interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Unsere Ergebnisse sollen wissenschaftliche Grundlagen für politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse liefern, die zu den Weg zu einer nachhaltigeren Beziehung zwischen Menschen und Natur am Kilimandscharo ebnen."
Quelle und weitere Informationen: kili-ses.de